Reiki ist wie Liebe machen

Seit Anfang Februar bin ich offiziell eingeweiht in die universelle Kunst der Energieheilung: Reiki. Auch wenn jeder Mensch Reiki empfangen kann, bedarf es einer offiziellen Einweihung durch einen Reiki-Meister, um die ausgleichenden Energien über die Hände weitergeben zu dürfen.

Was ist Reiki eigentlich?

Der Reiki-Meister öffnet den Energiekanal seiner Schüler, damit die universelle Lebensenergie („Rei“) durch sie hindurchfließen und sich mit der vitalen Energie („ki“) einer anderen Person verbinden kann. Denn wenn diese beiden Energien ineinanderfließen, findet Balance und Heilung statt. „Es ist wie Liebe machen“, sagt Meister David Fernández Rosas dazu. „Liebe geben“, korrigiert ihn seine Frau leise, die neben ihm sitzt und übersetzt. David kommt vom heiligen Berg Montserrat in Barcelona und lebt erst seit wenigen Jahren in Deutschland. In seiner Familie wird Reiki schon seit vielen Generationen praktiziert und weitergegeben – dass Davids Opa ihm die Hand auflegte, wenn er sich als Kind weh getan oder Bauchschmerzen hatte, war für ihn etwas ganz Normales.

Was genau passiert eigentlich während einer Reiki Behandlung?

Reiki funktioniert nach einem sehr einfachen Prinzip: die Energie fließt genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Reiki spricht und wirkt für sich selbst, mit einer Intelligenz, die über das rationale Verständnis des menschlichen Verstandes hinausgeht. Wer also jetzt nach wissenschaftlichen Belegen und Beweisen fragt, findet diese vielleicht in den unendlichen Weiten des Internets, neben zahlreichen Erfahrungsberichten von Personen, denen Reiki tatsächlich geholfen hat. Nicht ohne Grund wird es als Komplementärmethode in vielen Krankenhäusern angeboten.

Und wie wirkt Reiki?

Egal, ob auf körperlicher, mentaler, emotionaler oder spiritueller Ebene: Reiki wirkt ganzheitlich, und zwar genau dort, wo die Energie gebraucht wird. Ich habe dies schon mehrmals am eigenen Körper erfahren. Und das Faszinierende dabei ist, dass Reiki jedes Mal anders wirkt, ganz abhängig davon, wie es dem Klienten in diesem Moment geht und was seine aktuellen Bedürfnisse sind. Nach einer Behandlung habe ich persönlich meist das Gefühl, dass etwas in meinem Körper wieder an die richtige Stelle gerückt ist, oder dass sich etwas lösen darf, das vorher blockiert war. Das zeigt sich während der Behandlung an einem leichten Druckgefühl oder Pulsieren in einem bestimmten Bereich. Wenn zum Beispiel die Herzenergie blockiert ist, weil eine nicht verarbeitete Traurigkeit im Körper steckt, kann diese sich nach der Behandlung wie von allein lösen, und die befreienden Tränen fließen. Dein Körper zeigt dir während und nach deiner Reiki-Behandlung, wo Energie wieder frei fließen darf.

Auch wenn vielerorts vom „Handauflegen“ die Rede ist, wird man während einer Reiki-Behandlung kaum körperlich berührt. Die Hände des Reiki Praktizierenden schweben vielmehr über dem Körper des Klienten. Dennoch spürt man eine wohlige Wärme, die von den Händen ausstrahlt. An manchen Stellen wird es sogar richtig heiß, kribbelt und pulsiert. An anderen Stellen spürt man dagegen weniger.

Die innere Haltung des Praktizierenden ist dabei immer wohlwollend und liebevoll, denn „Reiki ist Liebe“, so David. „Auch Jesus hat so geheilt.“ Zumindest war das die Frage, die den Japaner Mikao Usui im 19. Jahrhundert umtrieb, und der die jahrtausend alte Heilform des Handauflegens wiederentdeckte und populär machte. Letztendlich war es jedoch eine Frau, mit dem klangvollen Namen Hawayo Takata, die Reiki im 20. Jahrhundert in den Westen brachte. Seitdem wird auf der ganzen Welt Reiki praktiziert, und in vielen Gesundheitsinstitutionen als komplementäre Heilmethode angeboten.

Na, bist du ein bisschen neugierig geworden? Dann kann ich dich an dieser Stelle nur ermutigen, eine Reiki Behandlung zu buchen und die Erfahrung selbst zu machen. Dank daran: „Es ist wie Liebe machen“, und Liebe ist immer heilsam. Sprich mich gerne an oder kontaktiere mich über Social Media oder per Email, wenn du mehr über “mein” Reike erfahren möchtest oder an einer Reiki-Behandlung von mir interessiert bist. Namasté!